8 Jahre "Sechs Worte und mehr …" -
Zur Idee und Geschichte des Kalenderprojekts (2009–2017)
 
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Wie kam es dazu? Während es in meinen auto-/biografischen Schreibworkshops Jeder Mensch hat eine Geschichte … überhaupt nicht um das Veröffentlichen von Texten, sondern zunächst um das Entdecken, freie Entwickeln und Weiterentwickeln der individuellen "Schreibstimme" geht, ist der Buch- und Schreibkalender Sechs Worte und mehr … seit 2009 ein Angebot an jene Schreibenden, die mit ihren Texten an die Öffentlichkeit gehen wollen und mich durch diesen Wunsch auf die Idee des Schreibkalenders brachten.

Warum der Titel Sechs Worte und mehr …? Diese Idee, eine Geschichte in nur sechs Worten zu erzählen, stammt ursprünglich von Ernest Hemingway und hat mich zu dem Titel inspiriert.

Wer schreibt mit und was bietet Ihnen unser Kalender? So einzigartig die Lebenswege, die Erfahrungen jeder/s Einzelnen und die Stimmen unserer mittlerweile über 100 AutorInnen sind, so einzigartig sind unsere Kalender, sowohl was den Inhalt als auch die Gestaltung betrifft.

6-Worte-Texte, kurze Geschichten, Gedichte zu wechselnden Themen finden sich darin genauso wie in der Praxis erprobte Schreibanregungen von verschiedenen Schreibbegleiter/innen, die Sie zum Aufschreiben Ihrer Lebensgeschichte/n inspirieren wollen. Im Kalenderteil finden Sie außerdem Platz für Ihre 6-Worte-Texte, Tag für Tag, in Ihrem 6-Worte-Tagebuch.

Daneben finden sich Interviews bzw. Info-Artikel zu spannenden Erinnerungsprojekten, werden Schreibgruppen, Initiativen und Bücher vorgestellt.
Außerdem werden Sie durch einen
Schreibaufruf mit Gewinnspiel herzlich eingeladen, mit Ihren 6-Worte-Texten den nächsten Kalender mitzuschreiben.

Die Künstlerin Erika E. Lang zeichnet eigens für diesen Kalender die Monatsbilder und Seitenillustrationen, die ebenfalls zum Schreiben anregen und Geschichten erzählen. Im Kalender 2017 sind sie sogar erstmals zum Ausmalen gedacht.

Die Autorin Erika Bleibtreu unterstützt uns seit 2011 im Korrektorat und unser EDV-Verantwortlicher
Martin Bradley entwickelt zudem Cover, Layout sowie Lesezeichen und überprüft die Kalenderdaten. Und ich als Herausgeberin lade alle zur Teilnahme ein, stelle das Buch zusammen, verfasse Schreibanregungen und begleite die AutorInnen und das Projekt vom Anfang bis zum Ende.

Wo werden die Kalender hergestellt? Gedruckt werden unsere Bücher in der Druckerei Berger in Horn/Waldviertel (A), einer wichtigen Arbeitgeberin in der Region, die auf Umweltverträglichkeit und individuelle Betreuung ihrer KundInnen Wert legt.
Unsere Kalender werden übrigens nicht abverkauft oder verramscht, sondern bleiben, solange Exemplare verfügbar sind, regulär lieferbar. Sonderangebote gibt es trotzdem: Durch Transport oder Lagerung leicht beschädigte Titel werden gerne verbilligt an Sie abgegeben und wenn Sie sich für mehrere unserer Kalender interessieren, gibt es den attraktiven Paketpreis.

Wie finanziert sich das Projekt? Bücher herzustellen und zu vertreiben, kostet Geld. Unser Projekt ist eigenfinanziert und unabhängig. Die Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7 unterstützt unsere Publikationen jedoch mit einem Druckkostenzuschuss, wofür das ganze Team und ich sehr dankbar sind.

Mit wem wird kooperiert? Sehr gerne arbeite ich mit anderen Menschen und Institutionen zusammen, denen das lebensgeschichtliche Schreiben ebenso am Herzen liegt wie mir.

Dazu zählen neben den vielen AutorInnen und bereits Genannten von Anfang an die Künstlerin Traute Molik-Riemer, die den Tagebuchtag in Österreich organisiert, Günter Müller, Leiter der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien, AbsolventInnen und DozentInnen des Lehrgangs Biografisches Schreiben für Menschen in sozialen Berufen an der Alice Salomon Hochschule Berlin sowie seit 2010 auch Karin Manke, Autorin und Leiterin des Tagebuch- und Erinnerungsarchivs (
TEA) Berlin sowie der gleichnamigen Schreibwerkstatt.

Mit dem Kauf dieses Kalenders fördern Sie außerdem nicht nur das Weiterbestehen dieses individuellen Schreibprojektes "Wir schreiben Kalender", sondern auch bedürftige Kinder. 10 % des Erlöses gehen an Waisenkinder in Rumänien, ein Projekt unserer Autorin Christine Harmer, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt ehrenamtlich für diese Kinder engagiert.

Viel Freude mit "Sechs Worte und mehr …" im Namen des gesamten Teams und beim Aufschreiben Ihrer Geschichten,
wünscht Ihnen

Monika Zachhuber
Herausgeberin und Begleiterin für auto-/biografisches Schreiben

Anmerkung: 2018 löst Das wundervolle Sechs-Worte-Tagebuch den Buchkalender Sechs Worte und mehr ab. Das Tagebuch besteht ab sofort aus zwei Teilen (Januar bis Juni, Juli bis Dezember) im handlichen Einsteckformat. Von nun an heißt es vielleicht auch für Sie "Wir schreiben Sechs-Worte-Tagebuch". Bitte beachten Sie unseren aktuellen Schreibaufruf.

Unsere Kalenderautorin und PanArtMalerin Silvia Edinger (
Atelier Pansilva) hat 2016 eine Collage über unser Schreibprojekt gestaltet:


Collage mixed media von Silvia Edinger (Oktober 2016)

Wir berichten seit 2014 laufend in der eXperimenta: Lesen Sie dazu über das Projekt "Wir schreiben Kalender" in folgenden Ausgaben des Radio- und online-Magazins für Kunst und Literatur eXperimenta, herausgegeben von Prof. Dr. Mario Andreotti und Rüdiger Heins (kostenloser Download):

Zuletzt in der Ausgabe 11/2016, S. 88–90:
Sechs Worte und mehr ... Natur und Du
Wir schreiben Kalender – Reaktionen auf unseren Schreibaufruf (von Monika Zachhuber)
Kostenloser Download der www.experimenta.de

Außerdem:


Ausgabe 12/2014, Teil 1 auf S. 45 fff.:
Wir schreiben Kalender "Sechs Worte und mehr über das Leben" -
Zur Idee und Geschichte des Wiener Schreibkalenderprojekts

Ausgabe 1/2015, Teil 2 auf S. 56–60:
Eine Welt voller Fantasie- und Zauberwesen
Die Bilderwelt von Erika E. Lang (Interview mit der Künstlerin)

Ausgabe 3/2015, Teil 3 auf S. 54 fff.:
Schreibend ins neue Jahr … Schreiben als Freiraum und Sehnsuchtsort

Ausgabe 4/2015, Teil 4 auf S. 49–53:
Die eigene Rolle in der Welt verstehen: Erinnern – Schreiben – Bewahren

Ausgabe 12/2015, Teil 5 auf S. 74 f.:
Sechs Worte und mehr über Versöhnung
6- Worte-Texte der eXperimenta-LeserInnen zu unserem Schreibaufruf